Geldanlage
Mischfonds auf Basis von Aktien
Sicherlich denken viele Menschen darüber nach sich am Börsenhandel zu beteiligen und auf diese Art und Weise deutlich mehr Rendite einzufahren, als es beispielsweise auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto, beim Festgeld oder mittels Sparbuch möglich wäre. Hierbei nimmt der Privatanleger immer wieder Aktien ins Visier. Ist es hier doch möglich, Renditen zu erzielen die bis hin zu zehn Prozent im Jahr oder sogar darüber hinaus reichen.
Doch man sollte hier in keinem Fall die Risiken außer Acht lassen! Man braucht in diesem Zusammenhang nur an die vorangegangene Finanz- und Wirtschaftskrise zu denken und schon weiß man was einem blühen kann. Insbesondere im Bereich der Aktien ist das potenzielle Risiko ganz besonders hoch, da man hier auf Einzelwerte von Unternehmen setzt. Anders sieht das Ganze jedoch aus, wenn man auf Aktienfonds setzt.
Bei Aktienfonds handelt es sich um Streuinvestitionen, wo sich die Geldanlage auch gleich mehrere Unternehmen oder gar eine ganze Branche aufteilt. Dies hat den Vorteil, das abrupte Einbrüche des Anlagewertes in der Regel weitaus unwahrscheinlicher sind als bei Aktien einzelner Unternehmen, wobei man auch hier differenzieren muss, denn es gibt die verschiedensten Risikoklassen.
So kann man auch bei Aktienfonds auf Werte setzten, die eher spekulativ, dafür jedoch potenziell sehr Rendite-trächtig sind. Es gibt aber auch sehr sichere Fonds, die oftmals sogar bestimmte Gewinngarantieren aufweisen und mit denen man auf sehr sichere Art und Weise zumeist mehr Gewinn erzielt als beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto. Für viele Privatanleger die größere Summen investieren wollen, lohnt es sich daher, sich mit dem Thema Aktienfonds etwas näher zu beschäftigen und hier ein gutes Angebot aufzuspüren.
Geldanlage für Risiko-averse Anleger
Jeder, der Geld anlegen möchte, wird sich die Frage stellen, wie er dieses am besten anstellen soll. Der Markt bietet zahlreiche Varianten, wie es dem Anleger ermöglicht werden kann, dass er sein eigenes Geld vermehren kann. Am wichtigsten sollte es für einen Anleger sein, dass er sich für eine sichere Geldanlage entscheidet. Denn nur so kann es erreicht werden, dass auch ein Gewinn erzielt werden kann. Somit sollte jeder zu einer sicheren Geldanlage tendieren, wenn er nicht spekulativ handeln möchte und den Verlust des Geldes nicht riskieren möchte. Verschiedene Varianten einer sicheren Geldanlage sind, unter anderem:
- das Tagesgeldkonto,
- das Festgeldkonto,
- und auch die Kapitalanlage in Immobilien
Das Tagesgeld
Das Tagesgeld kann den Menschen eine sichere Geldanlage bieten. Zudem zeichnet es sich dadurch aus, dass die Anleger flexibel an ihr Geld herankommen. Eine tägliche Auszahlung des eigenen Kapitals ist möglich, sodass viele Menschen die etwas geringeren Tagesgeldzinsen gerne in Kauf nehmen.
Das Festgeld
Bei dem Festgeld werden die Anleger das Geld den Banken für eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellen. Eine vorzeitige Kündigung der Geldanlage ist nicht möglich. Aus diesem Grund sind aber auch die Festgeldzinsen für die Anleger attraktiver, als sie vergleichsweise bei dem Tagesgeld angeboten werden können. Wer sich für das Festgeld entscheidet, kann sich, wenn er das Geld langfristig nicht braucht, mit der sicheren Geldanlage schnell einen hohen Gewinn erwirtschaften. Um die besten Konditionen zu bekommen, sollte man vorab einen Festgeld Vergleich durchführen.
Die Immobilie als Kapitalanlage
Immer mehr Anleger nutzen auch die Immobilie als Kapitalanlage. Auf der einen Seite kann es ein Vorteil sein, wenn die Immobilie in jungen Jahren gekauft wird. So ist sie später, im Rentenalter etwa abbezahlt, und man muss nicht, wenn man sie selbst bewohnt, hohe Kosten für die Miete aufbringen. Auf der anderen Seite kann eine Kapitalanlage in Immobilien auch so genutzt werden, dass die gekaufte Immobilie vermietet wird. So kann sich jeder eine Rücklage aus den Mietzahlungen bilden, wenn anderweitig auf der Immobilie keine weiteren Verpflichtungen liegen. Wer die Immobilie ständig in Schuss hält, Renovierungen, Sanierungen und Modernisierungen vornimmt, der kann mit einem Verkauf der Immobilie nicht selten einen Gewinn erzielen, wenn man den Ausgangswert des Kaufpreises der Immobilie als Grundlage nimmt.
Auch ein Immobilienfonds ist als Geldanlage nicht verkehrt. Es werden Anteile an einer oder mehreren Immobilien mit dem Fonds gekauft. Der Vorteil bei einem Fonds ist es, dass der Anleger nicht dem großen Risiko ausgesetzt ist, wie er es bei anderen Geschäften an der Börse ist. Der Verlust kann somit eingedämmt werden.
Quelle: www.tagesgeld.nl
Wie funktioniert Investmentsparen?
Eine Kapitalanlagegesellschaft bündelt in einem Investmentfonds die Sparbeträge vieler Geldanleger. Investmentsparen heißt: Banken, Geldinstitute oder andere Anbieter streuen die (regelmäßig eingezahlten) Summen der Sparer in unterschiedliche Vermögenswerte. Ein Teil wird z. B. in Wertpapieren angelegt – wenn es andere Ideen der Geldanlage gibt (nämlich etwa direkt in Firmen zu investieren oder anderes), können diese zu gleichen Teilen mitberücksichtigt werden. Beim Investmentsparen handelt es sich somit um eine Anlageform, in der ein Endkunde letzten Endes einem Mittelsmann (dem Kapitalanlageinstitut) vertraut, die richtigen Voraussagen über die erfolgversprechenden Geschäftsbewegungen bestimmter Unternehmen zu treffen und entsprechend darin zu investieren. Dies geschieht in kompetenter Weise und auf der Grundlage professioneller Beobachtungen des Marktes – es werden die Aktien werden in einen Fonds hineingenommen, die mit der höchstmöglichen Erfolgsquote assoziiert werden.
Firmenanteile für deutlich höhere Rendite
Risikostreuung ist ein Begriff, der in bedeutender Weise auf das Investmentsparen zutrifft: Nämlich auch Anteile von Firmen werden eingekauft, deren Erfolg mit einer mittelmäßigen Aussicht anzunehmen ist. Denn diese tragen ebenso das Potential eines höheren Erfolges in sich – entstehen jedoch bei einer konkreten Aktiengesellschaft Verluste, werden diese durch die Gewinne der anderen Aktien, die in einem Investmentfonds vertreten sind, wieder aufgehoben bzw. mehr als nur ausgeglichen.
Beratung gesetzlich vorgeschrieben
Ein “Investmentfonds” ist somit der Begriff für die Gesamtsumme der von Geldanlegern eingezahlten Vermögensanteile (und der hierfür eingekauften Werte). Ein jeder Investmentfondanbieter ist verpflichtet, dem Kunden genau zu erläutern, wie Investmentsparen bei bestimmten Produkten funktionieren kann und auf welcher Grundlage diese Einschätzungen gegeben werden.
Teilhaber eines großen Fondsvermögen
Jeder, der sich am Investmentsparen beteiligt, ist Mitträger des Fondsvermögens. Dividiert man diese durch die Gesamtanzahl der verteilten Anteile, ergibt sich der Wert des einzelnen Anteils. Fondsvermögen besteht nicht nur aus Aktien. Sondern die einzelnen Geldanleger können sich ebenso an dem Bau oder Betrieb von Flugzeugen, Solaranlagen (oder anderen Einheiten zur Erzeugung von Energie), Gebäuden (Vermietobjekten, gewerblichen Bauten) oder auch anderen konkreten Projekten beteiligen. Man rechnet stets mit einem Erfolg bzw. mit einer Vermehrung der angelegten Geldsumme.
Geldanlage-Formen im Vergleich
Es gibt eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten für Geld. Doch welche Anlage ist für mich die richtige? Vor einer solchen Entscheidung sollte man klären, welches Risiko man eingehen will und wie lange man Kapital in einer Geldanlage maximal binden will. Grundsätzlich gilt: Je länger man das Kapital anlegen kann, desto höher darf das Risiko des jeweiligen Investments sein. Dabei sollte man jedoch auch immer die eigene persönlich Mentalität berücksichtige. Wer risikoavers eingestellt ist, sollte auf risikobehaftete Anlage auch besser verzichten.
Im Folgenden sind die wichtigsten Anlagemöglichkeiten vorgestellt und hinsichtlich ihrer Eignung für verschiedene Anlegertypen unterschieden:
Tagesgeld
Zahlreiche Banken bieten sogenannte Tagesgeldkonten an. Der Anleger erhält einen festen Zinssatz, der sich am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) orientiert. Der Zinssatz kann somit theoretisch täglich variieren. Aktuell befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, weswegen die meisten Angebote bei 1 – 2 % Zinsen liegen und damit unterhalb der Inflationsrate
Vorteile: Als Anleger kann man jederzeit auf sein Geld zurückgreifen. Ein Tagesgeldkonto eignet sich also vorallem für diejenigen, die eine kurzfristige sichere Anlage suchen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass in einem Marktumfeld, in dem Zinssteigerungen zu erwarten sind, die Verzinsung entsprechend steigen kann. In einem solchen Markt befinden wir uns aktuell
Tipp: Sie sollten darauf achten, dass Sie nur Angebote von Banken auswählen, die dem Einlagensicherungsfonds unterliegen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Bank (siehe irische Kauping Bank) Ihr Vermögen weg sein kann.
Festgeld
Beim Festgeld legen Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum fest bei einer Bank an. Im Unterschied zum Tagesgeld sind Sie also nicht so flexibel und haben erst nach Ablauf der vereinbarten Anlagedauer Zugriff auf Ihr Kapital.
Vorteile: Das Geld ist sicher angelegt und die Bank zahlt regelmäßig einen etwas höheren Zins als beim Tagesgeld.
Tipp: Im aktuellen Marktumfeld sollten Sie als risikoscheuer Investor einem Tagesgeldkonto den Vorzug geben. Beim Festgeld erhalten Sie für den gesamten Zeitraum den vereinbarten Zins. Etwaige Zinssteigerungen werden jedoch nicht weitergegeben. Zudem sind die aktuellen Zinsaufschläge im Vergleich zum Tagesgeld gering und Sie verzichten außerdem auf Flexibilität.
Investmentfonds
Mittels Investmentfonds können Sie in verschiedene Anlageklassen investieren (z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe usw.). Die Auswahl der jeweiligen Titel übernimmt das Fondsmanagement.
Vorteile: Die Auswahl der jeweiligen Titel erfolgt durch Experten. Zudem erreicht der Anleger eine höhere Streuung als bei einem Einzelinvestment. Sie können die Anteile jederzeit verkaufen und bleiben insofern flexibel (ggf. allerdings mit Verlust). Zudem zählt investiertes Geld in Fonds zu Sondervermögen, welches im Falle eine Pleite der Bank nicht verwertet werden darf. Ganz anders ist dies z.B. bei Zertifikaten.
Tipp: Empfehlenswert ist der Erwerb von sogenannten Indexfonds, die schlichtweg nur den jeweiligen Index abbilden. Diese Fonds sind deutlich kostengünstiger als herkömmlich gemanagte Fonds. Zahlreiche Fonds haben es in der Vergangenheit außerdem nur selten geschafft, den Index zu schlagen.
Aktien
Bei größeren Geldanlagen kann ein Teil auch direkt in Aktien investiert werden. Mit dem Erwerb von Aktien beteiligen Sie sich direkt an einem Unternehmen. Der Aktienkurs orientiert sich in der Regel an der Entwicklung vom Unternehmen. Steigen dort die Gewinne, wirkt sich dies auch häufig auf den Aktienkurs aus.
Vorteile: Sie beteiligen sich direkt an einem Unternehmen und können auf Basis Ihrer persönlichen Einschätzung entscheiden, ob Sie investieren bzw. wann Sie aussteigen wollen. Aktien sind täglich handelbar, d.h. Sie können Ihr Kapital jederzeit zum jeweiligen Aktienkurs abziehen.
Tipp: Ein Direktinvestment lohnt sich nur bei größeren Anlagesummen. Zudem sollte auf eine möglichst hohe Streuung geachtet werden, indem mehrere Aktien erworben werden. Insgesamt eignet sich diese Anlage nur für erfahrene Anleger mit hoher Risikobereitschaft. Aktien können nicht nur über die Bank, sondern auch bei einem Onlinebroker wie Brokerjet (ein Online-Broker aus Österreich) bezogen werden.
Rohstoffe (z.B. Gold)
In Krisenzeiten empfiehlt es sich, auch über eine Anlage in Rohstoffe wie z.B. Gold nachzudenken. Als Möglichkeit kommt z.B. der direkte Erwerb bei einem Edelmetallshop (physisch) oder mittels eines Zertifikats (nicht physisch) in Frage.
Vorteile: Rohstoffe sichern Sie gegen Inflationsgefahren ab. Da es sich um Gebrauchsgüter handelt, bestimmt sich der Preis nach dem Sachwert auf Basis von Angebot und Nachfrage.
Tipp: Ergänzen Sie Ihr Depot um mit Rohstoffen. Sie erreichen dadurch eine größere Diversifikation und sichern sich gegen mögliche Inflationsrisiken ab.
Fazit
Jede Form der Geldanlage hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Ganz egal wofür man sich entscheidet. Man sollte versuchen, das beste Depot bzw. die beste Depotbank zu finden – nur so vermeidet man unnötige Ausgaben aufgrund von überhöhten Gebühren.
Grundwissen zur Geldanlage
Unter einer Geldanlage, präzise ausgedrückt einer Kapitalanlage, versteht man die Investition von Geldbeträgen zur Umwandlung in Kapital. Das Ziel eines Investors ist es überlicherweise, einen Wertzuwachs oder einen laufend ausgezahhlten Ertrag zu erwirtschaften. Das unterste Minimum wäre ein Wertzuwachs in Höhe der Inflationsrate, andernfalls macht man effektiv einen Verlust.
Es existieren zahlreiche verschiedene Möglichkeiten zur Geldanlage. Welche grundsätzlich in Frage kommen und welche in der Realität am häufigsten gewählt werden, hängt vom Typus des Investors ab. Eine Privatperson wählt üblicherweise andere Anlageformen als ein Unternehmen, das seine Überschüsse investieren will. Und ein besonderer Spezialfall sind natürlich große Geldinstitute wie Banken und Versicherungsanstalten. Grundsätzlich werden jedenfalls folgende Anlageformen unterschieden:
- der Erwerb von Sparprodukten, überlicherweise über eine Bank
- eine Direktinvestition in ein Unternehmen (in Form einer Beteiligung)
- der Handel von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten über den Kapitalmarkt
- eine Anlage in Sachwerte wie beispielsweise Grundstücke und Immobilien
Bei fest verzinslichen Finanzprodukten hängt der Zinssatz vom Risiko eines Zahlungsausfalls ab. Generell gilt aber bei allen Formen der Geldanlage: je höher der potentielle Ertrag ist, desto höher ist auch das Risiko.