Investitionen mit Krediten finanzieren

Für viele Investitionen des täglichen Lebens oder auch größere Anschaffungen fehlt vielen Verbrauchern schlichtweg das notwendige “Kleingeld”. Egal ob es um den neuen Plasmafernseher, eine Reise, ein Auto oder gar eine sehr langfristige Investition wie ein Eigenheim geht, ein Kredit ist in sehr vielen Fällen einfach von Nöten.

Doch in diesem Zusammenhang ist es wichtig, darauf zu achten, dass man nicht vorschnell auf irgendeinen Kredit setzt, sondern alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten prüft und möglichst fundiert mit einander vergleicht. Verschiedene Anbieter von Krediten sollten daher im Detail mit einander vergleichen werden um auf diese Art und Weise den Kredit mit den niedrigsten Kreditgesamtkosten zu ermitteln. Unter “Kreditgesamtkosten” sind dabei alle Nebenkosten zusammengefasst die für einen Kredit üblicherweise Anfallen. Dazu zählen vor allen die effektiven Jahreszinsen, aber auch andere Zusatzkosten wie etwa Abschlussprovisionen und weitere möglicherweise anfallenden Gebühren.

Den Vergleich der verschiedenen Anbieter nimmt man am besten per Kreditrechner vor. In einen solchen Kreditrechner werden zunächst einmal die Rahmendaten für den Kredit eingegeben. Dazu zählen vor allen die Kredithöhe sowie die gewünschte Laufzeit. Als Alternative zur Laufzeit ist es zudem auch meistens möglich eine gewünschte Ratenhöhe anzugeben, aus der dann die Laufzeit resultiert.

Gefüttert mit diesen Daten macht sich der Kreditrechner also auf die Suche und listet verschiedene Angebote auf. Mit einem weiteren Mausklick kann man sich diese Kreditanbieter dann aufsteigend nach Kreditgesamtkosten sortieren lassen und erhält so den preisgünstigsten Kredit.

Friday, July 29th, 2011 Finanzierung No Comments

Mischfonds auf Basis von Aktien

Sicherlich denken viele Menschen darüber nach sich am Börsenhandel zu beteiligen und auf diese Art und Weise deutlich mehr Rendite einzufahren, als es beispielsweise auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto, beim Festgeld oder mittels Sparbuch möglich wäre. Hierbei nimmt der Privatanleger immer wieder Aktien ins Visier. Ist es hier doch möglich, Renditen zu erzielen die bis hin zu zehn Prozent im Jahr oder sogar darüber hinaus reichen.

Doch man sollte hier in keinem Fall die Risiken außer Acht lassen! Man braucht in diesem Zusammenhang nur an die vorangegangene Finanz- und Wirtschaftskrise zu denken und schon weiß man was einem blühen kann. Insbesondere im Bereich der Aktien ist das potenzielle Risiko ganz besonders hoch, da man hier auf Einzelwerte von Unternehmen setzt. Anders sieht das Ganze jedoch aus, wenn man auf Aktienfonds setzt.

Bei Aktienfonds handelt es sich um Streuinvestitionen, wo sich die Geldanlage auch gleich mehrere Unternehmen oder gar eine ganze Branche aufteilt. Dies hat den Vorteil, das abrupte Einbrüche des Anlagewertes in der Regel weitaus unwahrscheinlicher sind als bei Aktien einzelner Unternehmen, wobei man auch hier differenzieren muss, denn es gibt die verschiedensten Risikoklassen.

So kann man auch bei Aktienfonds auf Werte setzten, die eher spekulativ, dafür jedoch potenziell sehr Rendite-trächtig sind. Es gibt aber auch sehr sichere Fonds, die oftmals sogar bestimmte Gewinngarantieren aufweisen und mit denen man auf sehr sichere Art und Weise zumeist mehr Gewinn erzielt als beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto. Für viele Privatanleger die größere Summen investieren wollen, lohnt es sich daher, sich mit dem Thema Aktienfonds etwas näher zu beschäftigen und hier ein gutes Angebot aufzuspüren.

Friday, July 29th, 2011 Geldanlage No Comments

Investitionen in erneuerbare Energien steigen

Erneuerbare Energien werden zunehmend wichtiger. Nicht erst seit der Katastrophe im japanischen Fukushima haben die Länder in aller Welt schon vor Jahren erkannt, dass sich die Investition in erneuerbare Energien mit Blick auf die zukünftige Energieversorgung rentiert. Seit dem Jahre 2004 haben sich die Investitionen um sagenhafte 540 Prozent gesteigert. Betrug der Anteil in den Entwicklungsländern 2004 noch ein Viertel der Gesamtinvestitionen, ist er bis Ende 2010 derart angestiegen, dass die Länder der Dritten Welt inzwischen die Industrienationen überholt haben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Global Trends in Renewable Energy Investment 2011, die im Auftrag des Londoner Wirtschaftsdienstes Bloomberg New Energy Finance, der UNEP und der Frankfurt School of Finance & Management erstellt und kürzlich in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Zahlen sind beeindruckend: Waren 2009 immerhin schon 160 Milliarden Dollar investiert worden, erhöhte sich die Zahl für das Jahr 2010 um ein Drittel auf 211 Milliarden Dollar. Der Anteil der Entwicklungsländer betrug davon 72 Milliarden Dollar, die Industrienationen gaben dagegen nur 70 Milliarden Dollar aus. Dabei kam das Geld vor allem Großprojekten zugute und wurde in Beteiligungen an Firmen, die erneuerbare Energien entwickeln, gesteckt. Der größte Investor auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist China. Das Land förderte vor allem Windkraftanlagen mit 48,9 Milliarden Dollar. In Deutschland betrugen die Investition 41,2 Milliarden Dollar, mit denen in erster Linie neue Solaranlagen auf Hausdächern gefördert wurden. Damit belegt Deutschland den zweiten Platz im internationalen Vergleich, gefolgt von den USA, die mit 34 Milliarden Dollar ihre Investitionen im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelten.

Eine Fortsetzung dieses Trends ist auch für die nächsten Jahre zu erwarten. Schätzungen gehen davon aus, dass sich in Deutschland die Investitionen für erneuerbare Energien im Jahre 2020 noch einmal verdoppeln werden. Wie sich der vom Deutschen Bundestag beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie auswirken wird, darüber liegen noch keine Schätzungen vor. Es ist aber davon auszugehen, dass der Verzicht auf Atomkraft einen weiteren Investitionsschub nach sich ziehen wird.

Thursday, July 14th, 2011 Wirtschaftsnews No Comments

Geldanlage für Risiko-averse Anleger

Jeder, der Geld anlegen möchte, wird sich die Frage stellen, wie er dieses am besten anstellen soll. Der Markt bietet zahlreiche Varianten, wie es dem Anleger ermöglicht werden kann, dass er sein eigenes Geld vermehren kann. Am wichtigsten sollte es für einen Anleger sein, dass er sich für eine sichere Geldanlage entscheidet. Denn nur so kann es erreicht werden, dass auch ein Gewinn erzielt werden kann. Somit sollte jeder zu einer sicheren Geldanlage tendieren, wenn er nicht spekulativ handeln möchte und den Verlust des Geldes nicht riskieren möchte. Verschiedene Varianten einer sicheren Geldanlage sind, unter anderem:

  • das Tagesgeldkonto,
  • das Festgeldkonto,
  • und auch die Kapitalanlage in Immobilien

Das Tagesgeld

Das Tagesgeld kann den Menschen eine sichere Geldanlage bieten. Zudem zeichnet es sich dadurch aus, dass die Anleger flexibel an ihr Geld herankommen. Eine tägliche Auszahlung des eigenen Kapitals ist möglich, sodass viele Menschen die etwas geringeren Tagesgeldzinsen gerne in Kauf nehmen.

Das Festgeld

Bei dem Festgeld werden die Anleger das Geld den Banken für eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellen. Eine vorzeitige Kündigung der Geldanlage ist nicht möglich. Aus diesem Grund sind aber auch die Festgeldzinsen für die Anleger attraktiver, als sie vergleichsweise bei dem Tagesgeld angeboten werden können. Wer sich für das Festgeld entscheidet, kann sich, wenn er das Geld langfristig nicht braucht, mit der sicheren Geldanlage schnell einen hohen Gewinn erwirtschaften. Um die besten Konditionen zu bekommen, sollte man vorab einen Festgeld Vergleich durchführen.

Die Immobilie als Kapitalanlage

Immer mehr Anleger nutzen auch die Immobilie als Kapitalanlage. Auf der einen Seite kann es ein Vorteil sein, wenn die Immobilie in jungen Jahren gekauft wird. So ist sie später, im Rentenalter etwa abbezahlt, und man muss nicht, wenn man sie selbst bewohnt, hohe Kosten für die Miete aufbringen. Auf der anderen Seite kann eine Kapitalanlage in Immobilien auch so genutzt werden, dass die gekaufte Immobilie vermietet wird. So kann sich jeder eine Rücklage aus den Mietzahlungen bilden, wenn anderweitig auf der Immobilie keine weiteren Verpflichtungen liegen. Wer die Immobilie ständig in Schuss hält, Renovierungen, Sanierungen und Modernisierungen vornimmt, der kann mit einem Verkauf der Immobilie nicht selten einen Gewinn erzielen, wenn man den Ausgangswert des Kaufpreises der Immobilie als Grundlage nimmt.
Auch ein Immobilienfonds ist als Geldanlage nicht verkehrt. Es werden Anteile an einer oder mehreren Immobilien mit dem Fonds gekauft. Der Vorteil bei einem Fonds ist es, dass der Anleger nicht dem großen Risiko ausgesetzt ist, wie er es bei anderen Geschäften an der Börse ist. Der Verlust kann somit eingedämmt werden.

Quelle: www.tagesgeld.nl

Tuesday, June 21st, 2011 Geldanlage No Comments

Wie funktioniert Investmentsparen?

Eine Kapitalanlagegesellschaft bündelt in einem Investmentfonds die Sparbeträge vieler Geldanleger. Investmentsparen heißt: Banken, Geldinstitute oder andere Anbieter streuen die (regelmäßig eingezahlten) Summen der Sparer in unterschiedliche Vermögenswerte. Ein Teil wird z. B. in Wertpapieren angelegt – wenn es andere Ideen der Geldanlage gibt (nämlich etwa direkt in Firmen zu investieren oder anderes), können diese zu gleichen Teilen mitberücksichtigt werden. Beim Investmentsparen handelt es sich somit um eine Anlageform, in der ein Endkunde letzten Endes einem Mittelsmann (dem Kapitalanlageinstitut) vertraut, die richtigen Voraussagen über die erfolgversprechenden Geschäftsbewegungen bestimmter Unternehmen zu treffen und entsprechend darin zu investieren. Dies geschieht in kompetenter Weise und auf der Grundlage professioneller Beobachtungen des Marktes – es werden die Aktien werden in einen Fonds hineingenommen, die mit der höchstmöglichen Erfolgsquote assoziiert werden.

Firmenanteile für deutlich höhere Rendite

Risikostreuung ist ein Begriff, der in bedeutender Weise auf das Investmentsparen zutrifft: Nämlich auch Anteile von Firmen werden eingekauft, deren Erfolg mit einer mittelmäßigen Aussicht anzunehmen ist. Denn diese tragen ebenso das Potential eines höheren Erfolges in sich – entstehen jedoch bei einer konkreten Aktiengesellschaft Verluste, werden diese durch die Gewinne der anderen Aktien, die in einem Investmentfonds vertreten sind, wieder aufgehoben bzw. mehr als nur ausgeglichen.

Beratung gesetzlich vorgeschrieben

Ein “Investmentfonds” ist somit der Begriff für die Gesamtsumme der von Geldanlegern eingezahlten Vermögensanteile (und der hierfür eingekauften Werte). Ein jeder Investmentfondanbieter ist verpflichtet, dem Kunden genau zu erläutern, wie Investmentsparen bei bestimmten Produkten funktionieren kann und auf welcher Grundlage diese Einschätzungen gegeben werden.

Teilhaber eines großen Fondsvermögen

Jeder, der sich am Investmentsparen beteiligt, ist Mitträger des Fondsvermögens. Dividiert man diese durch die Gesamtanzahl der verteilten Anteile, ergibt sich der Wert des einzelnen Anteils. Fondsvermögen besteht nicht nur aus Aktien. Sondern die einzelnen Geldanleger können sich ebenso an dem Bau oder Betrieb von Flugzeugen, Solaranlagen (oder anderen Einheiten zur Erzeugung von Energie), Gebäuden (Vermietobjekten, gewerblichen Bauten) oder auch anderen konkreten Projekten beteiligen. Man rechnet stets mit einem Erfolg bzw. mit einer Vermehrung der angelegten Geldsumme.

Thursday, June 16th, 2011 Geldanlage No Comments

Inflationsrate im Mai leicht gesunken

Sie ist der Schrecken aller Vermögenden: die Inflation. Bedingt durch die Inflation wird ein nominell gleich bleibender Geldbetrag real weniger wert. Wird das Geld nicht mit ausreichend hoher Rendite angelegt, also einer Rendite die über die Inflationsrate liegt, so verliert man effektiv Geld. Betroffen sind davon vor allem Anlageformen mit geringen Zinsen.

Nach der Finanzkrise war und ist weiterhin eine hohe Inflationsrate zu erwarten. Das hat aus ökonimscher Sicht zwei Gründe: Erstens steigt in Zeiten des Aufschwungs nach einer Wirtschaftskrise zyklisch bedingt das Preisniveau und damit entsteht  Inflations. Zweitens wird die Situation durch die Schuldenkrise der Staaten verschärft. Inflation hilft Kreditschuldern, die reale Schuld schrumpft dadurch im Verhältnis zum Einkommen bzw. dem BIP. Daher heißt es entweder sparen oder eine steigende Inflation in Kauf nehmen – und von Sparbemühungen von Staaten wie Griechenland ist momentan niemand überzeugt.

Aus diesem Grund befürchten viele eine sehr hohe Inflationsrate, wie sie nach den 1990er-Jahren in Europa nicht mehr gesehen wurde. Schon in den letzten Monaten zog die Inflation deutlich an. Etwas überraschend kommen nun die Meldungen über eine gesunkene Inflationsrate im Mai.

Erstmals seit 9 Monaten gab es im Mai 2011 in Deutschland wieder einen leichten Rückgang der Inflationsrate. Die Inflation betrug im Mai im Jahresvergleich nur noch 2,3 Prozent – es handelt sich daher auch nur um einen minimalen Rückgang im Vergleich zum bisherigen Hoch von 2,4 Prozent; aber zumindest ist die stetige Aufwärtstendenz damit vorerst einmal eingebremst. Ein dauerhaftes Ende der steigenden Inflationsraten ist jedoch äußerst unwahrscheinlich.

In der Verteilung auf verschiedene Produktklassen ergibt sich ein differenziertes Bild.  Der Trend der teurer werdenden Lebensmittel hält weiterhin an. Reisen sind hingegen billiger geworden – was für viele Urlauber, die bereits reserviert haben, allerdings zu spät kommen wird. Pauschalreisen wurden gar 6,7 Prozent billiger. Dass die Lebenshaltungskosten ingesamt konstant geblieben sind, liegt vor allem an sinkenden Energiepreisen und Rohstoffpreisen. Wenn diese früher oder später wieder steigen, so ist wieder ein deutlicher Anstieg der Inflations zu berfürchten. Anleger sollten sich daher frühzeitig darauf einstellen.

Sunday, June 12th, 2011 Wirtschaftsnews No Comments

Devisenmarkt – der größte Finanzmarkt der Welt

Der Devisenmarkt ist ein Markt für den Handel mit ausländischen Währungen. Am Devisenmarkt wird durch Angebot und Nachfrage der Devisenkurs gebildet – also jener Preis, den man für eine Währung in einer anderen Währung bezahlen muss.

Für Privatanleger ist dieser Markt relativ uninteressant. Die Schwankungen bei den Währungskursen sind oft nur anhand der hinteren Kommastellen erkennbar. Daher mag es im ersten Moment vielleicht verwundern, dass der Devisenmarkt trotzdem der größte Finanzmarkt der Welt ist. Dort wird nicht weniger als die unvorstellbare Summe von 4000 Milliarden Dollar im Jahr gehandelt.

Der Devisenhandel ist vor allem für Spekulanten mit enormen Spekulationsbeträgen interessant. Erst durch die großen eingesetzten Summen lassen sich durch kleine Währungsschwankungen große Gewinne erwirtschaften (oder aber man erleidet große Verluste). Dies geht dann aber umso schneller, denn die Währungskurse ändern sich im Nachkommabereich stündlich. Für den normalen Privatanleger ist diese Form wenig attraktiv, weil Währungskurse nur schwer vorhergesagt werden können und die Verlustrisiken hoch sind. Umgekehrt können damit im Optimalfall auch hohe Gewinne realisiert werden, was für spekulativ veranlagte Menschen interessant ist. Doch wenn es beispielsweise um die Altersvorsorge geht, zählt Sicherheit für die meisten mehr als hohe Gewinne.

Zu den großen Transaktionsvolumina tragen neben Spekulanten aber auch die Staaten bei. Deren Nationalbanken müssen ständig ausreichend ausländische Währungsreserven verfügbar haben um Außenhandel zu betreiben. Diese Transaktionen laufen zwar nicht so häufig ab, dafür geht es hier gelegentlich um Milliardenbeträge. Auch multinationale Unternehmen handeln mit Devisen, in diesem Fall geschieht das, um sich gegen Währungsrisiken (negative Entwicklung der Wechselkurse) abzusichern.

Thursday, June 9th, 2011 Währungen 1 Comment

Investitionen in Eigentumswohnungen

Eine besondere Form der Geldanlage sind Wohnimmobilien. Praktisch jeder Mensch steht eines Tages vor der Entscheidung, ob er seine Wohnung mietet oder eine Eigentumswohnung erwirbt. Eine Investition in eine eigene Wohnimmobilie dient nicht direkt der Vermehrung von Geld, sondern befriedigt mit dem Wohnbedürfnis auch ein konkretes Bedürfnis. Damit unterscheidet sich die Investition in eine Wohnimmobilie wesentlich von anderen Anlageformen wie Sparbüchern, Fonds, Aktien und so weiter.

Ob sich eine Eigentumswohnung lohnt, hängt allerdings von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zu dem Zeitpunkt der Entscheidung für eine eigene Wohnung haben nur die wenigsten Menschen ausreichend Geld auf der hohen Kante, um dieses komplett aus Eigenmitteln zu finanzieren. Damit ist eine Eigentumswohnung in der Regel mit einem Kredit über eine hohe Geldsumme verbunden.

Man erspart sich bei einer Eigentumswohnung zwar die Miete, hat dafür aber einen anderen Kostenfaktor: die Tilgungsraten für den Kredit sowie die Zinsen. Aufgrund der hohen Kreditsummen müssen diese oftmals zwischen 20 und 30 Jahren lang abgezahlt werden – bedingt durch Zinseszins-Effekte kann die Rückzahlungssumme um deutlich mehr als 50% höher sein als der ausgezahlte Kredit. Das kann dazu führen, dass sich die Kosten den Erwerb der Eigentumswohnung erst nach über 50 Jahren amortisieren. Es ist daher wichtig, genau durchzurechnen, nach wie vielen Jahren sich eigentlich die Wohnung rechnet.

Schwierig ist dabei die Einschätzung der Zinsen – auch wenn Kreditrechner wie www.ecredit.de dabei helfen (ebenfalls empfehlenswert: der Online Immobilienkreditrechner auf immokredit.de) , bleibt der Unsicherheitsfaktor Inflation. Selbst wer einen fixen Zinssatz vereinbart kann ohne gute Prognose der Inflationsraten weder seine Einkommensentwicklung noch die Preisentwicklungen von Mietwohnungen keinen sinnvollen Vergleich zu Mietwohnungen erstellen.

Bei dieser großen Entscheidung sollte aber auch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Entscheidung zwischen Miet- und Eigentumswohnung nicht nur eine finanzielle Frage ist. Wer öfter umziehen und flexibel bleiben will, für den ist die Eigentumswohnung gewissermaßen eine Belastung. Diese kann zwar weitervermietet oder verkauft werden, dies ist jedoch mit Aufwand und Risiken wie Leerstand verbunden.

Tuesday, June 7th, 2011 Immobilien No Comments

Geldanlage-Formen im Vergleich

Es gibt eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten für Geld. Doch welche Anlage ist für mich die richtige? Vor einer solchen Entscheidung sollte man klären, welches Risiko man eingehen will und wie lange man Kapital in einer Geldanlage maximal binden will. Grundsätzlich gilt: Je länger man das Kapital anlegen kann, desto höher darf das Risiko des jeweiligen Investments sein. Dabei sollte man jedoch auch immer die eigene persönlich Mentalität berücksichtige. Wer risikoavers eingestellt ist, sollte auf risikobehaftete Anlage auch besser verzichten.

Im Folgenden sind die wichtigsten Anlagemöglichkeiten vorgestellt und hinsichtlich ihrer Eignung für verschiedene Anlegertypen unterschieden:

Tagesgeld

Zahlreiche Banken bieten sogenannte Tagesgeldkonten an. Der Anleger erhält einen festen Zinssatz, der sich am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) orientiert. Der Zinssatz kann somit theoretisch täglich variieren. Aktuell befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, weswegen die meisten Angebote bei 1 – 2 % Zinsen liegen und damit unterhalb der Inflationsrate

Vorteile: Als Anleger kann man jederzeit auf sein Geld zurückgreifen. Ein Tagesgeldkonto eignet sich also vorallem für diejenigen, die eine kurzfristige sichere Anlage suchen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass in einem Marktumfeld, in dem Zinssteigerungen zu erwarten sind, die Verzinsung entsprechend steigen kann. In einem solchen Markt befinden wir uns aktuell

Tipp: Sie sollten darauf achten, dass Sie nur Angebote von Banken auswählen, die dem Einlagensicherungsfonds unterliegen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Bank (siehe irische Kauping Bank) Ihr Vermögen weg sein kann.

Festgeld

Beim Festgeld legen Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum fest bei einer Bank an. Im Unterschied zum Tagesgeld sind Sie also nicht so flexibel und haben erst nach Ablauf der vereinbarten Anlagedauer Zugriff auf Ihr Kapital.

Vorteile: Das Geld ist sicher angelegt und die Bank zahlt regelmäßig einen etwas höheren Zins als beim Tagesgeld.

Tipp: Im aktuellen Marktumfeld sollten Sie als risikoscheuer Investor einem Tagesgeldkonto den Vorzug geben. Beim Festgeld erhalten Sie für den gesamten Zeitraum den vereinbarten Zins. Etwaige Zinssteigerungen werden jedoch nicht weitergegeben. Zudem sind die aktuellen Zinsaufschläge im Vergleich zum Tagesgeld gering und Sie verzichten außerdem auf Flexibilität.

Investmentfonds

Mittels Investmentfonds können Sie in verschiedene Anlageklassen investieren (z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe usw.). Die Auswahl der jeweiligen Titel übernimmt das Fondsmanagement.

Vorteile: Die Auswahl der jeweiligen Titel erfolgt durch Experten. Zudem erreicht der Anleger eine höhere Streuung als bei einem Einzelinvestment. Sie können die Anteile jederzeit verkaufen und bleiben insofern flexibel (ggf. allerdings mit Verlust). Zudem zählt investiertes Geld in Fonds zu Sondervermögen, welches im Falle eine Pleite der Bank nicht verwertet werden darf. Ganz anders ist dies z.B. bei Zertifikaten.

Tipp: Empfehlenswert ist der Erwerb von sogenannten Indexfonds, die schlichtweg nur den jeweiligen Index abbilden. Diese Fonds sind deutlich kostengünstiger als herkömmlich gemanagte Fonds. Zahlreiche Fonds haben es in der Vergangenheit außerdem nur selten geschafft, den Index zu schlagen.

Aktien

Bei größeren Geldanlagen kann ein Teil auch direkt in Aktien investiert werden. Mit dem Erwerb von Aktien beteiligen Sie sich direkt an einem Unternehmen. Der Aktienkurs orientiert sich in der Regel an der Entwicklung vom Unternehmen. Steigen dort die Gewinne, wirkt sich dies auch häufig auf den Aktienkurs aus.

Vorteile: Sie beteiligen sich direkt an einem Unternehmen und können auf Basis Ihrer persönlichen Einschätzung entscheiden, ob Sie investieren bzw. wann Sie aussteigen wollen. Aktien sind täglich handelbar, d.h. Sie können Ihr Kapital jederzeit zum jeweiligen Aktienkurs abziehen.

Tipp: Ein Direktinvestment lohnt sich nur bei größeren Anlagesummen. Zudem sollte auf eine möglichst hohe Streuung geachtet werden, indem mehrere Aktien erworben werden. Insgesamt eignet sich diese Anlage nur für erfahrene Anleger mit hoher Risikobereitschaft. Aktien können nicht nur über die Bank, sondern auch bei einem Onlinebroker wie Brokerjet (ein Online-Broker aus Österreich) bezogen werden.

Rohstoffe (z.B. Gold)

In Krisenzeiten empfiehlt es sich, auch über eine Anlage in Rohstoffe wie z.B. Gold nachzudenken. Als Möglichkeit kommt z.B. der direkte Erwerb bei einem Edelmetallshop (physisch) oder mittels eines Zertifikats (nicht physisch) in Frage.

Vorteile: Rohstoffe sichern Sie gegen Inflationsgefahren ab. Da es sich um Gebrauchsgüter handelt, bestimmt sich der Preis nach dem Sachwert auf Basis von Angebot und Nachfrage.

Tipp: Ergänzen Sie Ihr Depot um mit Rohstoffen. Sie erreichen dadurch eine größere Diversifikation und sichern sich gegen mögliche Inflationsrisiken ab.

Fazit

Jede Form der Geldanlage hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Ganz egal wofür man sich entscheidet.  Man sollte versuchen, das beste Depot bzw. die beste Depotbank zu finden – nur so vermeidet man unnötige Ausgaben aufgrund von überhöhten Gebühren.

Tuesday, May 24th, 2011 Geldanlage No Comments

Wissenswertes zu Girokonten

Girokonten sind heutzutage für jeden Kunden und Verbraucher der Dreh- und Angelpunkt für fast alle Finanzgeschäfte. Fast jeder erwachsene Deutsche, unabhängig von der Altersklasse, besitzt und nutzt ein Girokonto. Einkäufe und andere Dienstleistungen werden mit EC-Karte oder Kreditkarte bezahlt, Bargeld wird flexibel am Automaten oder Bankschalter abgehoben. Das monatliche Gehalt und andere Zahlungen werden auf das Girokonto ebenfalls übertragen. Dem Inhaber ermöglicht ein Konto volle Flexibilität sowie den Überblick über seine Finanzen zu wahren. Doch durch die große Anzahl an Kreditinstituten, welche ein Girokonto anbieten, gibt es auch eine Vielzahl von verschiedenen Girokonto-Typen welche mit jeweils unterschiedlichen Konditionen verbunden sind.

Bei der Auswahl eines Kreditinstitutes können Sie zwischen Direktbanken und herkömmlichen Filialbanken wählen:

  • Direktbanken bieten ihre Produkte online an und verfügen über kein Filialnetz. So verwalten Sie Ihr Girokonto ebenfalls online und können Ihre Bank bei Problemen oder Fragen per Email, Brief und Telefon kontaktieren. Durch die Einsparungen bezüglich Mitarbeitern und Filialen bieten Direktbanken oft günstigere Angebote als normale Kreditinstitute. Einige Direktbanken sind jedoch Tochterfirmen oder Ableger einer größeren Bank und bieten auch persönlichen Service in deren Filialen.
  • Wenn Ihnen der persönliche Kontakt und eine individuelle Kundenberatung wichtig ist, sollten Sie Ihr Girokonto jedoch bei einerherkömmlichen Filialbank eröffnen.

Nachdem Sie eine Auswahl getroffen haben ist es wichtig, dass Sie die Angebote der zahlreichen Anbieter vergleichen. Hierfür eignen sich vor allem online Kontovergleiche und auch eine eigenständige Prüfung verschiedener Kreditinstitute.

Achten Sie zuerst auf die monatlichen Kosten Ihres Girokontos. Derzeit bieten viele Banken eine kostenlose Kontoführung ohne monatlichen Mindestumsatz. So wird kein Gehaltseingang, monatlicher Umsatz oder eine Grundgebühr verlangt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Höhe der Gebühren für eine EC- oder Kreditkarte. Auch hier bieten viele Banken, resultierend aus dem großen Wettbewerb, kostenfreie Bereitstellung ohne Mindestumsatz an. Die Höhe der Gebühren für Transaktionen und Bargeldverfügungen mit EC-oder Kreditkarte ist ebenfalls sehr wichtig. So offerieren einige Direktbanken beispielsweise eine deutlich geringere Auswahl an Automaten, welche zur kostenfreien Bargeldverfügungen genutzt werden können. Große Filialbanken wie die Sparkasse bieten dagegen zahlreiche Automaten innerhalb Deutschlands. Sollten Sie gerne verreisen oder geschäftlich im Ausland unterwegs sein, ist es auch hier wichtig wie hoch die Gebühren für Transaktionen und Bargeldverfügungen sind.

Führende Anbieter im Girokonto-Bereich haben derzeit sogar Kreditkarten im Angebot mit welchen Sie kostenfrei weltweit Bargeld ziehen können. Zusammenfassend sind die Gebühren bezüglich der Karten, Bargeldverfügungen im In- sowie Ausland und Grundgebühr Kernpunkte bei der Wahl eines Girokontos. Viele Kunden nehmen bei Zahlungsengpässen oder aus anderen Gründen einen Sofort- Dispositionskredit in Anspruch. Auch hier variieren die erhobenen Zinsen seitens der Banken stark, achten Sie also auf den maximal-Betrag und den angebotenen Zinssatz. Weitere Extras wie ein optionales Tagesgeldkonto oder eine Guthabenverzinsung für Ihr Girokonto sind abhängig vom Kreditinstitut im Angebot enthalten.

Für welches Girokonto Sie sich letztendlich entscheiden ist von Ihren Prioritäten abhängig. Grundsätzlich sind die wichtigsten Aspekte die Gebühren für die Kontoführung, Bereitstellung und Nutzung der EC-und Kreditkarte, Automatenvielfalt und Bargeldverfügungen. Höhe der Zinsen für den Kredit (dabei handelt es sich um einen Dispositionskredit) oder weltweite kostenfreie Bargeldverfügungen sind Dinge auf die Sie je nach Intention der Nutzung Ihres Girokontos achten sollten. Wie bereits angesprochen, ist das Girokonto ein zentraler Punkt für jeden Privatkunden, vergleichen Sie und suchen Sie daher sorgfältig ein passendes Angebot aus.

Friday, May 6th, 2011 Konten No Comments